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Benutzerordnung

der vom Institut für Kernphysik der Universität Mainz betriebenen Experimentieranlagen

  1. Diese Ordnung regelt die Benutzung der vom Institut für Kernphysik der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz betriebenen Anlagen.
  2. Das Institut für Kernphysik erstellt im Einvernehmen mit dem Vorstand des Sonderforschungsbereiches ,,Vielkörperstruktur stark wechselwirkender Systeme`` halbjährlich einen Rahmenplan über die verfügbare Strahlzeit und eine Übersicht über die Experimentiereinrichtungen. Der Rahmenplan enthält auch Angaben über ein vom Institut für Kernphysik zu verwaltendes Kontingent für Maschinenwartung und -entwicklung sowie sonstige vom Institut wahrzunehmende Aufgaben.
  3. Jeder Wissenschaftler kann Forschungsvorhaben vorschlagen. Forschungsarbeiten sollen in der Regel im Rahmen der Teilprojekte des SFB durchgeführt werden. Wenn von dieser Regel abgewichen wird, bedarf das Projekt der Zustimmung des Vorstandes des SFB und des Direktoriums des Instituts. Jede Gruppe soll einen Sprecher haben.
  4. Experimentiervorschläge sind an den Geschäftsführenden Direktor des Instituts für Kernphysik zu stellen. Der Experimentiervorschlag muß die wissenschaftliche Zielsetzung und ihre experimentelle Realisierung erläutern. Er muß die physikalisch/technischen Voraussetzungen und die finanziellen Aufwendungen und ihre Realisierungsmöglichkeiten darlegen.

    Die Vorschläge müssen der vom Geschäftsführenden Direktor vorgegebenen Form entsprechen. Insbesondere müssen sie das ausgefüllte Blatt zur Zusammenfassung und ein Deckblatt mit der Überschrift ,,Mainzer Mikrotron``, dem Titel und den Autoren des Experiments enthalten. Weiter muß eine Zusammenfassung vorangestellt werden. Der Geschäftsführende Direktor kann unvollständige Vorschläge zurückweisen.

  5. Die eingegangenen Experimentiervorschläge werden der Programmkommission vom Geschäftsführenden Direktor zugeleitet.
  6. Über den Rahmenplan, die eingegangenen Vorschläge und die laufenden Experimente wird in einem öffentlichen Forschungsseminar berichtet und diskutiert, zu dem der Vorsitzende der Programmkommission einlädt.
  7. Die Programmkommission berät die eingegangenen Vorschläge und klärt offen gebliebene Fragen. Sie erarbeitet zu jedem Experiment eine Stellungnahme und schlägt Strahlzeitkontingente vor.
  8. Aufgrund des von der Programmkommission erstellten Vorschlages entscheiden der Geschäftsführende Direktor des Instituts für Kernphysik und der Sprecher des Sonderforschungsbereiches gemeinsam über die Bewilligung der Strahlzeit.
  9. Über die Einsprüche gegen die Bewilligung entscheiden gemeinsam das Direktorium und der Vorstand des Sonderforschungsbereiches.
  10. Das Institut für Kernphysik bestellt im Einvernehmen mit dem Vorstand des SFB für jeweils zwei Jahre einen Strahlzeitkoordinator, der für die Koordinierung der Experimente zuständig ist. Dieser erstellt in Zusammenarbeit mit den Experimentatoren - in der Regel in einer zweiwöchentlichen Sitzung - den Strahlzeitplan und berät insbesondere die Programmkommission in technischen Fragen.
  11. Die Benutzungsordnung wird vom Direktorium des Instituts für Kernphysik verabschiedet, nachdem über ihren Inhalt das Einvernehmen mit dem Vorstand des SFB hergestellt ist. Dasselbe gilt für Änderungen der Ordnung.

Diese Benutzerordnung wurde am 8.1.1999 vom Direktorium des Instituts für Kernphysik verabschiedet, nachdem der Vorstand des Sonderforschungsbereiches am xxxxxx zugestimmt hatte.


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